Online

Javier Maddox Game Design Leitung

  • Männlich
  • 34
  • Mitglied seit 8. März 2020
  • Letzte Aktivität:
  • Forum
Beiträge
741
Erhaltene Reaktionen
307
Punkte
4.513
Profil-Aufrufe
1.427
  • Schnecke


    250px-Schnecke2.jpg
    Symptomatische Darstellung einer Schnecke

    Die Schnecke ist ein gallertartiges Tier, das weltweit anzutreffen ist, und daher die Lieblingsspeise der Franzosé. Sie ist eine Pflanze und macht Photosynthese.


    Inhaltsverzeichnis

    Aussehen

    350px-Schnecke_Ende.jpg
    Ein Franzosé macht dieser Schnecke den Gar aus.

    Schnecken gibt es in vielen Farben. Am häufigsten sind sie jedoch in bromthymolblau, galaxiert und durchsichtig, rot und grün sowie in braun anzutreffen. Dabei muss man immer daran denken das Schnecken auch pink sein könnten, zu dieser Zeit sollte man ihnen jedoch besser aus dem Weg gehen.

    Eine ausgewachsene Schnecke kann eine Größe von zwölf Litern (Plasma) erreichen. Sie überragt damit eine nicht geringe Anzahl an anderen Lebewesen. Allerdings werden Schnecken nicht sehr alt, ihre durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei etwa 19 Jahren.

    Charakteristisch für die Schnecken ist auch das schleimige Aussehen. Sie benutzen diesen Schleim, um Feinde (Franzosen) abzuschrecken, die sie kochen und mit Baguette fressen möchten. Zu dem dient der Schleim dazu, der Schnecke Vorteile in der Bewegung oder im Beruf (siehe Schleimer) zu verschaffen.

    Schnecke gilt als Kosename für junge, attraktive weibliche humane Wesen, die kurz vor der Begattung durch Ausruf dieses Namens von ihren potentiellen Begattern angelockt werden sollen. Dieser Ausruf dient eigentlich der Partnergewinnung wird aber oft für sexuelle Zwecke ausgenutzt.

    Fortbewegung

    Die Schnecke bewegt sich nicht schnell. Sie sind die langsamsten lebenden Objekte im Universum, abgesehen von den Seegurken, die mit 2,3-facher Lichtgeschwindigkeit dahin gurken (gemessen in einem Glas Aspik). Damit sie diese Geschwindigkeit überhaupt erreichen können, produziert ihr Körper ein bestimmtes Sekret, den Schneckenschleim. Auf ihm rutschen die Schnecken gewissermaßen und haben durch die zähe Art des Schleimes ideale Bodenhaftung. Die etwas älteren Schnecken produzieren jedoch nicht mehr sehr viel Schleim und benutzen nun als Fortbewegungsmittel ein Skateboard oder ein Fahrrad. In seltenen Fällen mutieren die Stielaugen zu Raketen, mit denen sie fliegen können.

    Verhalten

    250px-Nacktschnecke_beim_Fressen_und_Scheissen.jpeg
    Schnecke beim gleichzeitigen Fressen und Abführen.

    Das Verhalten dieser possierlichen Tierchen charakterisiert sich durch ungeheure Fresssucht. Sie fressen in ihrer unerschöpflichen Suche nach Futter Salatbeete, Scheiße, Rosensträucher und Franzosen. Diese kochen sie und essen sie zu französischem Baguette. Diese enorme Fresssucht kann mit dem Wachstum erklärt werden. Um die Größe von neunzig Metern zu erreichen, müssen Schnecken viel Nahrung zu sich nehmen. Bei mangelnder Nahrung oder Nahrung niedriger Qualität ist nur eine Größe von achtzig Metern zu erwarten und dies auch nur in den seltensten Fällen.

    Zu den Schlafgewohnheiten der Schnecken sei zu sagen: Sie schlafen im Sommer nie und im Winter immer, sie halten also einen Winterschlaf. Im Winterschlaf ernähren sie sich ausschließlich von Luftund von Lehrern. Wie das gehen soll ist bis heute ein ungelöstes Rätsel der Naturwissenschaften, bzw. des Teilbereichs Schneckologie.

    Zu den weniger weit verbreiteten Exemplaren gehört die Administrator Schnecke. Hat sie ihre endgültige Größe erreicht lehnt sie sich erst entspannt zurück, hierbei wird ein Synapsenwechsel ausgelöst, der das Lustzentrum der Schnecke umpolt. Ist dies geschehen, begibt sich die Schnecke mit akribischer Intensität auf die Suche nach dem sg. Schneckengrahl, dem Stein. Hat die Schnecke erst einmal diesen Stein gefunden, saugt sie sich an ihm fest und beginnt nun, voller Glück, ihr Hirn von innen heraus zu verspeisen, da sie dieses nach der Erfüllung ihrer Lebensaufgabe nun nicht mehr braucht.

    Fortpflanzung

    Schnecken sind Zwitter. Das bedeutet, wenn sich zwei treffen, egal ob männlich oder weiblich, können sie viele kleine Schnecken produzieren, was viele Gärtner zum Selbstmord treibt. Der Paarungslaut der Schnecken ist "Schnecki, Schnecki", den sie während ihrer Paarungszeit und während des Aktes permanent ausrufen. Wenn man während des Frühlings in die Wälder und Wiesen geht und genau hinhört, kann man diesen Laut sehr deutlich vernehmen. Bei der Fortpflanzung sind die Schnecken wieder sehr aktiv, die eine Schnecke rammt der anderen ihren Liebespfeil in den Bauch. Denn wenn eines sicher ist, dann das es immer richtig flutscht.

    Zusammenleben mit anderen Lebewesen

    200px-Knopf_Schnecke.jpg
    Beispiel einer erfolgreichen Symbiose

    Schnecken sind äußerst brutale Wesen, die auch gerne ihre halb überfahrenen Artgenossen auf den Fahrradwegen verspeisen. Für die Jagd verwenden sie nicht nur ausschließlich den Schnecken-Kick (sie springen hoch, drehen sich und Kicken den Gegner mit dem Hinterleib). Einige behauste Schnecken besitzen eine äußerst ausgereifte Taktik beim Jagen. Sie verstecken sich in Sträuchern (vorwiegend in buschigen Schneebeeren-Hecken) und warten dort auf das Opfer. Sobald ein Opfer (in den meisten Fällen ein Franzosé) in Reichweite ist, springen sie dem Opfer auf den Kopf wo sie mehrere Stunden ausha(a)r(r)en können. Dies ist aber vorwiegend bei Jungtieren der Fall, da sie kleiner sind und aufgrund ihres geringeren Gewichts meist nicht wahrgenommen werden.

    Sobald die Schnecke dann Hunger verspürt, beginnt sie langsam ihr Gift auf den Körper des Opfers zu übertragen. Dies geschieht durch Hautkontakt mit dem Schleim. Ist das Opfer vollständig betäubt, beginnt die Schnecke sich durch die Haut zu fressen um an das frische Fleisch zu gelangen. In wenigen Minuten ist der Körper des Franzosé abgenagt. Wird die Schnecke jedoch vom Opfer entdeckt, lässt sie sich fallen und stellt sich schlafend. Sobald sie sich unbeobachtet fühlt, flüchtet sie auf einen nahegelegenen Baum oder Strauch und wartet dort auf das nächste Opfer.

    Schnecken werden in einigen Ländern auch als Haustiere gehalten, vor allem in Ländern, in denen es gilt, Gräser zu finden (z.B. in der Wüste). Dort gelang es den Siedlern vor einigen Jahrtausenden diese Lebewesen zu zähmen und dem Menschen gefügig zu machen. Eine gezähmte Schnecke kann ohne Probleme ganze Gebirgsketten versetzen, wenn man ihr nur genug Zeit gibt. Es ist zu empfehlen, selbst die gezähmte Schnecke nur mit speziell gefertigten Schneckenhalsbändern und Leinen, ähnlich wie in der Hundehaltung, zum Gassimachen auszuführen. Zu langes Indieaugenschauen, macht die Schnecke aggressiv und sollte vermieden werden.

    Am eignen Busen genährte Schnecken erweisen sich als anhängliche, treue Haustiere. Damit die junge Schnecke beim Säugen nicht abrutscht, wird sie mit einem Büstenhalter ("BH") fixiert. Das war auch der Zweck, zu dem Büstenhalter ursprünglich ersonnen worden sind (vgl. althochdeutsch Büste = Schnecke). BHs werden in unterschiedlichen, sogenannten Körbchengrößen feilgeboten. Üblich sind BHs mit zwei Körbchen gleicher Größe zum synchronen Säugen zweier Schnecken gleicher Größe. Es gibt aber auch BHs mit Körbchen unterschiedlicher Größe. Wenn man sich wegen der Körbchengröße unsicher ist, dann nimmt man am besten die Säuglinge mit in den BH-Fachhandel und lässt sich dort beraten.

    Gegenmittel

    Schnecken sind äußerst zäh und widerstandsfähig. Ein Gegenmittel ist die Bierfalle. Dabei wird ein Glas im Boden vergraben, sodass man nur die Öffnung sieht. Es wird das Bier ausgetrunken, wodurch die Schnecke auch trinken will und verdurstet. Dies ist auch ein bei Emos besonders beliebtes Modegetränk (Schneckensaft). Allerdings sollte man kein Oettinger benutzen, da dessen Verwendung aufgrund des grausamen Todes gegen die Genfer Konvention verstößt.

    Man kann auch Salz auf die Schnecke streuen, wenn man schnell genug ist. Dann fängt das Tier an ähnlich seiner Paarungsrufe zu schreien. Dies hält aber nicht lange an. Denn spätestens nach zwanzig Minuten hat sich die Schnecke zu einem unkenntlichen Klumpen zersetzt, das sogenannte "Emosushi".

    Unterarten

    Das Leben einer Schnecke

    250px-Schneckengesicht_Nahaufnahme.jpg
    Die Schnecke war zunächst ratlos, als sie den morgendlichen Bus verpasste.

    Schnecken sind überwiegend Vegetarier. Sie treffen sich gerne zu gemütlichen Obst- und Gemüsebuffets, welche zumeist unter freiem Himmel stattfinden. Die Schnecke lässt sich dabei gerne Zeit beim Essen, denn es bekommt ihr dann besser. Schnecken haben weder Arme noch Beine, sodass sie leider gezwungen sind auf dem Bauch umherzukriechen. Evolutionstechnisch jedoch sind sie dafür bestens ausgerüstet, wodurch ihnen dies wenig ausmacht. Diese Art der Fortbewegung jedoch ist relativ langsam, sodass es die Schnecke meist nicht schafft den morgendlichen Bus zur Arbeit zu nehmen. Deshalb sind die meisten Schnecken arbeitslos.

    Neben Igeln, Vögeln, Franzosen und Fußgängern ist einer der natürlichen Feinde der Schnecken das Salz. Bestreut man eine Schnecke mit genügend Salz so schäumt diese vor Wut. Sie ärgert sich dabei so sehr, dass sie spontan beschließt das Leben unverzüglich einzustellen, wodurch sie unwiederbringlich stirbt und in ihre Einzelteile zerfällt. Da eine Schnecke biologischer und nicht mechanischer Natur ist, ist es auch mit dem richtigem Werkzeug nicht möglich eine Schnecke dann wieder zu reparieren und/oder erneut funktionstüchtig zu machen. Auch beste handwerkliche Fähigkeiten reichen dazu nicht aus.

    Funktionsuntüchtige Schnecken jedoch haben den Vorteil keine Gefährdung mehr für Grünpflanzen dazustellen, da es ihnen auch mit größter Anstrengung nicht möglich ist zu besagten Grünpflanzen zu gelangen um diese anzufressen. Außerdem lassen sich funktionsuntüchtige Schnecken, dank der drastischen Verlangsamung ihrer Kriechgeschwindigkeit, sehr viel leichter einfangen als Schnecken, welche noch voll funktionstüchtig sind. Jedoch sind Schnecken sehr mutig. Dank jahrelangem Training, Willenskraft und starker Konzentration ist es ihnen möglich, selbst über äußerst scharfkantige Gegenstände zu kriechen (z.B. Messer, Glas, Rasierklingen, die heisse Nachbarin von nebenan). Die meisten schaffen dies ohne eine Verletzung davonzutragen. Ansonsten sind Schnecken sehr ruhige und ausgeglichene Tiere, hecktisches Treiben liegt ihnen fast immer fern. Daher schlendern sie meist behäbig durch die Gegend.

    Viele Schnecken sind Campingfreunde, weshalb man des öfteren Schnecken mit mobilen Behausungen antrifft. Diese Behausungen gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Erhöhte Kundennachfrage nach einer bestimmten gewindeartigen mobilen Behausung jedoch führte dazu, dass die Konkurenzprodukte fast vollständig verdrängt wurden und nunmehr beinahe ausschließlich das gewindeartige rundliche Modell zu kaufen ist. Dies zeigt das Schnecken keine großen Individualisten sind, sich jedoch für kunstvolle außergewöhnliche Behausungen begeistern können.

    Das Halten einer Schnecke zu Hause

    255px-Schneckenproblem.jpg
    Eine Schnecke als Haustier kann gleich zwei Haustürschlüssel vergessen!

    Schnecken hält man am besten in einem Aquarium, in dem halb Süß- und halb Salzwasser ist (Anleitung siehe Simpsonsfolge, in der Homer einen Hummer aufzieht). Man füttert sie am besten, indem man ganze Dosen Hundefutter ins Wasser wirft oder Franzosenfilet. Dieses ist im Zoohandel erhältlich und kostet nicht viel, lediglich 10€ pro Kilo. Schnecken hält man am besten in einem 1000L-Aquarium und im Schwarm zu 50. Eine Schnecke frisst pro Tag fünf Kilo Franzosé.


    Schneckenhäuser eignen sich entgegen landläufiger Annahmen nicht. Im Zeitalter der Tierschutzhysterie gelten diese im Hinblick auf eine artgerechte Haltung nicht mehr als ausreichend komfortabel in Bezug auf sowie Platzangebot als auch Annehmlichkeiten wie fließend Wasser, genügend Aus"lauf", Geschirrspülmaschine etc.

    Das Plasma

    Die Schnecke ist mit Plasma gefüllt. Dieses ist grün und gilt bei Menschen als Delikatesse. Es ist jedoch günstig zu haben, da noch nicht so viele diesem Trend folgen. So bekommt man es, angemalt als Wiesenhof Bruzzler oder Chickenburger von McDonalds untergejubelt, da die Originalprodukte, nach denen diese benannt sind, viel zu teuer sind.

  • Das Qilin (chinesisch 麒麟, Pinyin Qílín, W.-G. Ch'i-lin) ist ein chinesisches Fabeltier. Es wird auch als „chinesisches Einhorn“ bezeichnet. Neben dem Drachen – „Lóng“, dem Phönix – „Fènghuáng“ und der Schildkröte – „Guī“ zählt das Qilin zu den „vier Wundertieren“, die auch als Zauberwesen bezeichnet werden.


    In der Ming-Dynastie wurde das Tier mit einem Drachenkopf mit Flammenornamenten und Ochsenhufen, sowie mit Fisch- beziehungsweise Drachenschuppen dargestellt. In der Qing-Dynastie kamen ein Hirschgeweih, ein Löwenschwanz und der Bart eines Karpfens hinzu.

    Dem Qilin wird eine friedliche Natur nachgesagt und es verkörpert die Liebe von Frieden und Güte. Es soll ausschließlich Pflanzen fressen und niemals das Gras zertrampeln über das es läuft oder Käfer zertreten. Das Qilin hat daher im Chinesischen auch die Bezeichnung Rénshòu (仁獸 / 仁兽), also das „Tier der Güte und Mitmenschlichkeit“. In der Wortzusammensetzung bezeichnet das männliche und Lín das weibliche Tier, wodurch der Dualismus, aber auch die Beziehung von Yin und Yang ausgedrückt werden. Dem Qilin wird nachgesagt, es könne eintausend Jahre alt werden.


  • Als Arzt bzw. Ärztin bzw. Ærzt_ (gegendert) bezeichnet man eine gottgleiche Gestalt* in trendigen Weiß, die einem im Eintausch gegen den Erstgeborenen die Scheiße aus dem Leibe heilt.
    Ein ganz normaler Arts...

    Der im gemeinen Deutschen als „Arts“ bekannte Dienstleister ist bei seinem Handeln an moralische und ethische Grundsätze gebunden, die ihm/ihr/??? gebieten, die Gesundheit und Unversehrtheit des Patienten über alles andere zu stellen.



    Doch ein Arzt ist nicht nur Arts, sondern auch ein Arsch, und nutzt daher ganz gerne die Gunst der Stunde, um jenen Patienten die große Last der prall gefüllten Geldbörse mittels dubiosester, partial-homöopathischen Mittelchen und der konsekutiven Angsttherapie durch den hohen Preis abzunehmen.

    Die Gilde der Ärzte liegt schon seit ihrer Entstehung im Streit miteinander, auf welche Art man einem Patienten am besten helfen könne, was zu nicht weniger als dreihundertvierundzwanzig verschiedenen Unterkategorien der Oberkategorie "Mediziner" (geschwollene Bezeichnung für einen diplomierten Drogendealer) führte.


    *

    ikeypfizm83.jpg

  • Der Eichen-Prozessionsspinner (Thaumetopoea processionea) ist ein Schmetterling (Nachtfalter) aus der Familie der Zahnspinner (Notodontidae).

    Die Brennhaare der Raupe können beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen.


    Merkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Falter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 25 bis 32 Millimetern (Männchen) bzw. 30 bis 36 Millimetern (Weibchen). Die Männchen haben glänzend asch- bis braungrau gefärbte Vorderflügel, auf denen zwei Querbinden verlaufen. Diese sind dunkel und außen weißlich gerandet und befinden sich in der Diskal- bzw. Postdiskalregion, wobei ihre genaue Position variiert. Im Submarginalbereich nahe der Flügelspitze befindet sich eine zur Flügelspitze hin gerichtete dunkle zackenförmige Zeichnung. Zwischen den beiden dunklen Querbinden befindet sich manchmal ein dunkler Diskoidalfleck. Die Flügelbasis ist hell gefärbt. Die dunkel gefransten Hinterflügel sind gelblichweiß gefärbt, leicht gräulich bestäubt und tragen eine braungraue, diffuse Bogenlinie in der Postdiskalregion. Diese geht im Innenwinkel in einen gut erkennbaren Fleck über. Bei den Weibchen sind die Vorderflügel dunkler, grau bis braungrau gefärbt und haben nur eine undeutliche, schwach ausgeprägte Zeichnung, die mitunter auch gänzlich fehlen kann. Ihre Hinterflügel sind ebenso dunkel gefranst und grauweiß gefärbt. Die gelbbraunen Fühler sind bei beiden Geschlechtern doppelt gekämmt, die des Weibchens sind jedoch kürzer und auch nicht so lang gekämmt. Thorax und Hinterleib sind stark grauschwarz behaart, das Hinterleibsende des Weibchens ist stumpf und trägt einen kranzförmigen Afterbusch.[1][2] Die Vorder- wie auch die Hinterflügel können stark verdunkelt sein, wobei sie dann keine Zeichnung aufweisen. Sehr selten treten auch Männchen auf, die die nahezu gleiche Färbung wie die Weibchen aufweisen.[1]

    Die Tiere sehen dem Kiefern-Prozessionsspinner (Thaumetopoea pinivora) sehr ähnlich, ihre Zeichnung ist jedoch in der Regel weniger stark ausgeprägt. Gut unterscheiden kann man die ähnliche Art durch ihre weiß gefärbten Hinterflügel und den nur kleinen Fleck im Innenwinkel sowie die fehlende Bogenlinie.[2]

    Verbreitung und Lebensraum[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Der Eichen-Prozessionsspinner ist von der Iberischen Halbinsel über Süd- und Mitteleuropa östlich bis in den Süden Russlands und nach Vorderasien verbreitet. Er fehlt auf mehreren Mittelmeerinseln, im Nordwesten Europas und tritt in Fennoskandinavien nur im südlichsten Teil Schwedens auf.

    In Deutschland sind infolge der Massenvermehrungen mittlerweile alle Bundesländer betroffen, am stärksten Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Bayern.

    Die Art tritt hauptsächlich im Flachland von der planaren bis zur kollinen Höhenstufe auf.[3] Besiedelt werden eichenreiche Wälder, wie etwa Eichen-Hainbuchenwälder und Kiefernwälder mit Eichenbewuchs, bevorzugt an trockenen und lichten Orten, aber auch in Eichen-Ulmen-Auen. Sie treten jedoch daneben auch in anderen Lebensräumen an Einzelbäumen auf, wie etwa an Straßenrändern, in Parks und auch im urbanen Bereich.[3][1]

    Lebensweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Wie der Name sagt, finden sich die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners hauptsächlich an Eichen, gelegentlich – insbesondere in starken Befallsjahren – aber auch an einigen anderen Baumarten, insbesondere an der Hainbuche. Befallen werden vor allem einzeln stehende Bäume oder solche am Waldrand (besonders an der wärmebegünstigten Südseite). Die Eigelege der Eichen-Prozessionsspinner von 100 bis 200 Stück bestehen aus etwa einen Millimeter großen weißen Eiern. Sie werden meistens an älteren Eichen im Kronenbereich an dünneren Zweigen und anderen glatten Rindenstellen in Form einer länglichen Platte abgelegt und durch Afterschuppen und Sekret getarnt. Der Embryo entwickelt sich noch im Herbst zur fertigen Jungraupe, die dann im Ei überwintert und Anfang Mai schlüpft. Die Raupen durchlaufen fünf bis sechs Entwicklungsstadien bis zur Verpuppung und werden bis zu fünf Zentimeter lang. Sie haben eine dunkle, breite Rückenlinie mit samtartig behaarten Feldern und rotbraunen, langbehaarten Warzen. Sie leben gesellig und gehen in Gruppen von 20 bis 30 Individuen im „Gänsemarsch“ auf Nahrungssuche, daher der Name „Prozessionsspinner“. Die älteren Raupen ziehen sich tagsüber und zur Häutung in Raupennester (Gespinste), die bis zu einem Meter lang werden können, am Stamm oder in Astgabelungen von Eichen zurück. Ab dem dritten Stadium entwickeln sich bei den Larven Brennhaare mit Widerhaken, die ein Nesselgift, das Thaumetopoein, enthalten.


    Schädling[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Die Raupen ernähren sich von den Blättern ihrer Wirtsbäume. Sie fressen die gesamte Gewebefläche der Blattspreite und verschmähen dabei lediglich die Mittelrippe und stärkere Seitenrippen des Blattes. Sie gelten als Schädlinge, da sie Lichtungs- oder Kahlfraß verursachen. Bei mehrjährigem starkem Auftreten kann der Baum direkt oder durch Folgeerscheinungen geschädigt werden.


    Natürliche Feinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    Natürliche Feinde des Eichen-Prozessionsspinners sind Wanzen, Schlupfwespen, Raupenfliegen, der Kuckuck, der Pirol, die Blaumeise und räuberische Käfer wie zum Beispiel der Puppenräuber.


    Bekämpfung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Bekämpfung von Eichen-Prozessionsspinnern durch Einsprühen mit Bacillus thuringiensis

    Maßnahmen zur Regulierung der Populationen des Eichen-Prozessionsspinners aus forstwirtschaftlichen Gründen sind nur in Ausnahmefällen gerechtfertigt. In der Nähe von Siedlungen und Erholungseinrichtungen werden die Raupen des Eichen-Prozessionsspinners aus gesundheitlich-hygienischen Gründen bekämpft. Der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ist dabei insbesondere bis zum zweiten Raupenstadium vor Ausbildung der Brennhaare sinnvoll.

    Bei der Bekämpfung kommen verschiedene Techniken zum Einsatz. So werden große Flächen vom Hubschrauber aus oder Einzelbäume vom Boden aus mit chemischen Pflanzenschutzmitteln behandelt (Diflubenzuron).[4] Das gelegentlich durchgeführte Abflammen der Nester des Eichen-Prozessionsspinners wird als problematisch betrachtet. Die Fixierung der Nester mittels chemischer Bindemittel und das Absaugen kann ebenfalls zur Reduzierung der Brennhaare eingesetzt werden.[5] Ein weiterer Bekämpfungsansatz ist das großflächige Aufbringen einer mit dem Bakterium Bacillus thuringiensis versetzten Spritzbrühe auf die Blattoberflächen der befallenen Bäume. Die Stoffwechselprodukte dieses Bakteriums verbinden sich im Darmtrakt der Raupen mit dort vorkommenden Enzymen zu toxischen Substanzen, die bewirken, dass die Raupen nach 3 bis 4 Tagen ihre Fraßtätigkeit einstellen.[6]

    Umweltverbände lehnen flächendeckende Spritzeinsätze gegen den Eichenprozessionsspinner aus der Luft strikt ab; andere Tiere, wie die Raupen anderer Schmetterlinge oder brütende Vögel könnten geschädigt werden. Nester könnten auch – jedoch aufwändiger – abgesaugt werden.[7] Der NABU zieht den gezielten Einsatz von chemischen Substanzen nur als letztes Mittel in Betracht, wenn Menschen in der Nähe von öffentlichen Einrichtungen und Plätzen im Siedlungsbereich in Gefahr sind. In Wäldern jedoch, wo Menschen nicht direkt gefährdet sind, werden durch die großflächige Versprühung von Insektiziden negative langfristige Auswirkungen auf das Ökosystem befürchtet.[8]


    Medizinische Bedeutung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Brennhaar der Raupe des Eichen-Prozessionsspinners

    220px-Raupendermatitis.jpg
    Raupendermatitis am Arm

    Die sehr feinen Brennhaare der Raupe, die ein Eiweißgift namens Thaumetopoein enthalten, können beim Menschen eine Raupendermatitis auslösen.


    Raupendermatitis[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    220px-Warnschild_Eichenprozessionsspinner.JPG
    Warnhinweis an einem Rastplatz in Niedersachsen

    Die Brennhaare der Raupe brechen leicht und werden bei günstiger Witterung durch Luftströmungen über weite Strecken getragen. Die alten Larvenhäute bleiben nach der Häutung in den „Nestern“, weshalb die Konzentration an Brennhaaren oft sehr hoch ist. Alte Gespinstnester, ob am Baum haftend oder am Boden liegend, sind eine anhaltende Gefahrenquelle. Die Raupenhaare sind lange haltbar und reichern sich über mehrere Jahre in der Umgebung an, besonders im Unterholz und im Bodenbewuchs (Gräser, Sträucher).

    Für den Menschen gefährlich sind die Haare des dritten Larvenstadiums (Mai, Juni) des Eichen-Prozessionsspinners. Sie halten sich auch an den Kleidern und Schuhen und lösen bei Berührungen stets neue toxische Reaktionen aus. Die (fast unsichtbaren) Brennhaare dringen leicht in die Haut und Schleimhaut ein und setzen sich dort mit ihren Häkchen fest. Die Raupendermatitis kann sich in drei verschiedenen klinischen Erscheinungsbildern zeigen:

    • Kontakt-Urtikaria (Quaddeln)
    • toxische irritative (Reiz auslösende) Dermatitis (Hautentzündung)
    • anhaltende Papeln (Knötchen), die an Insektenstichreaktionen erinnern.

    Die Hautreaktionen halten (unbehandelt) oft ein bis zwei Wochen an. Meist sind alle Hautbereiche betroffen, die nicht bedeckt waren. Die Haut- und Schleimhauterscheinungen können mit Kortisolpräparaten behandelt werden. Gegen den Juckreiz helfen Antihistaminika. Reizungen an Mund- und Nasenschleimhaut durch Einatmen der Haare können zu Bronchitis, schmerzhaftem Husten und Asthma führen. Hier wären Kortisonsprays und Sprays mit Bronchien-erweiternden Mitteln erforderlich. Selten ist eine stationäre Behandlung mit Infusion von Kortison oder Theophyllin notwendig. Begleitend treten Allgemeinsymptome wie Schwindel, Fieber, Müdigkeit und Bindehautentzündung auf. Selten sind allergische Schockreaktionen.


    Vorsichtsmaßnahmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

    • Grundsätzlich die Befallsgebiete meiden
    • Hautbereiche (z. B. Nacken, Hals, Unterarme, Beine) schützen
    • Raupen und Gespinste nicht berühren
    • Sofortiger Kleiderwechsel und Duschbad mit Haarreinigung nach (möglichem) Kontakt mit Raupenhaaren
    • Auf Holzernte- oder Pflegemaßnahmen verzichten, solange Raupennester erkennbar sind
    • Bekämpfung wegen gesundheitlicher Belastung und spezieller Arbeitstechnik nur von Fachleuten durchführen lassen.
  • Das Einhorn (lateinisch unicornis, altgriechisch monókeros) ist ein Fabelwesen von Pferde- oder Ziegengestalt mit einem geraden Horn auf der Stirnmitte. Es wurde im Mittelalter besonders durch den Physiologus bekannt, gilt als das edelste aller Fabeltiere und steht als Symbol für das Gute.


    Antike[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    In der Antike wird das Einhorn unter anderem von Aristoteles (384–322 v. Chr.),[1] Plinius dem Älteren (23/24–79 n. Chr.)[2] und Claudius Aelianus (um 200 n. Chr.)[3] erwähnt. Diese Berichte gehen auf Ktesias von Knidos (um 500 v. Chr.) zurück, der in seinen stark romanhaften Indika von Einhörnern in Indien berichtet, sie seien wild, schnell und kräftig, ihr Horn habe eine antitoxische Wirkung, weswegen es am Hof der Achämeniden als Trinkgefäß verwendet werde.[4] Bei Plinius dem Älteren ist offensichtlich ein Nashorn gemeint.

    In der griechischen und der römischen Mythologie kommt das Einhorn nicht vor, auch sind keine antiken Abbildungen von Einhörnern bekannt.[5] Ob es sich bei dem von Gaius Iulius Caesar (100–44 v. Chr.) in einer wahrscheinlich pseudepigraphen Schilderung der Fauna des Hercynischen Waldes erwähnten hirschartigen Tier mit langem, geraden Horn, das sich an der Spitze palmenartig verzweige, um ein Einhorn handelt, ist umstritten.[6]

    Im Physiologus, einem auf griechisch geschriebenen frühchristlichen Volksbuch aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. mit Geschichten über wundersame Tiere, Pflanzen und Steine, heißt es, dass ein Einhorn nur von einer Jungfrau eingefangen werden könne, wobei die Jungfrau allegorisch als Jungfrau Maria, das Einhorn als Jesus Christus gedeutet wurde. Dass es nur ein Horn habe, verweise auf den Monotheismus, dass es einem kleinen Bock gleiche, auf Christi Demut und die Menschwerdung Gottes.[7]


    Bibel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Darstellung eines Auerochsen auf Babylons Ischtar-Tor (6. Jahrhundert v. Chr.), heute im Pergamonmuseum, Berlin. Die Darstellung im Profil zeigt nur ein einziges Horn.

    An mehreren Stellen des Alten Testaments wird das „Re’em“ erwähnt, ein kräftiges und wildes Tier (zum Beispiel Num 23,22 EU, Hi 39,9–12 EU, Ps 22,22 EU). Als der hebräische Text im dritten Jahrhundert v. Chr. von den legendären 72 Übersetzern ins Griechische übertragen wurde, übersetzten sie dieses Wort mit μονόκερως monókerōs (Gen. μονοκέρωτος),[8] zu deutsch: Einhorn. Die Vetus Latina übersetzt an diesen Stellen „unicornis“, die Vulgata auch „rhinoceros“ oder „monoceros“.[9] Martin Luther übersetzte „Einhorn“.[10][11] Gemeint war nach heute verbreiteter Vermutung aber vielmehr der Wildstier oder Auerochse. Ursache für den Irrtum waren vielleicht babylonische Reliefs und Wandmalereien, die die Tiere nur im Profil zeigen, wobei nur eines der beiden Hörner zu sehen ist.[12] Noch bis ins 18. Jahrhundert hinein war die Auffassung verbreitet, Einhörner kämen in der Bibel vor. Erst Heinrich Sander wies 1779 auf den Übersetzungsfehler hin.[13]


    Mittelalter und Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Darstellung der Einhorn-Jagd auf einem Elfenbeinkästchen, Paris, 14. Jh.

    Im Mittelalter werden Einhörner unter anderem bei Hildegard von Bingen (12. Jahrhundert), Albertus Magnus (13. Jahrhundert) und in Arzneibüchern erwähnt.

    Einem unter dem Horn des (weißen) Einhorns seit dem 12. Jahrhundert vermuteten (roten) „Karfunkelstein“, wie er etwa auch bei Drachen und anderen Tieren zuweilen angenommen wurde, sollten äußerst heilsame Kräfte (etwa die Förderung der Wundheilung) innewohnen.[14][15] Das Herz des Einhorns sollte gegen viele Krankheiten wirksam sein.[16]

    Marco Polo (1254–1324) berichtet in seinen Reisebeschreibungen („Il Milione“), er habe auf Sumatra ein Einhorn gesehen. Die Beschreibung lässt vermuten, dass es sich dabei um ein Java-Nashorn oder Sumatra-Nashorn handelte. Andere Details lassen zudem vermuten, dass er das Tier nicht selbst sah, sondern lediglich vom Hörensagen kannte.[17] Der englische Abenteurer Edward Webbe (1554–1590) will drei Einhörner im Serail eines indischen Sultans gesehen haben, wohingegen der portugiesische Jesuit Jerónimo Lobo (1593–1678) angibt, ihm sei eines in Äthiopien begegnet. Der schottische Reisende John Bell (1691–1780) berichtet noch 1713, eines dieser Tiere gesehen zu haben. Nach Umberto Eco sind diese Berichte auf die prägende Kraft der den Reisenden schon vor Abreise bekannten Legenden zurückzuführen, die sie bewogen, nicht nur zu berichten, was sie wirklich sahen, sondern auch das, von dem sie meinten, es gesehen haben zu müssen.[18]

    Vor allem der Physiologus hatte, neben der Bibel, bis in die Frühe Neuzeit hinein besondere Bedeutung für den christlichen Glauben an Einhörner,[17] so noch bei dem Schweizer Naturforscher Conrad Gessner (1516–1565).[19] Bei den mittelalterlichen Alchemisten symbolisierte das Einhorn wie der Löwe den „Spiritus Mercurius“ (Mercurius war die alchemistische Bezeichnung für Quecksilber). Der Löwe wurde in der alchemistischen Vorstellungswelt durch die Verehrung des Einhorns, das für die aktive Reinheit, das befruchtende Schwert und die durchdringende Kraft des Mercurius-Geistes stand, beschwichtigt.

    Der britische Anthropologe John Layard (1891–1974) vermutet in einer Episode von Ysgithyrwyn in der walisischen Sage Mal y kavas Kulhwch Olwen („Wie Kulhwch Olwen errungen hat“) einen Hinweis auf das sagenhafte Einhorn.[20]


    Gegenwart[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Heute sind Einhörner als Requisiten in Fantasyliteratur oder als Stofftier und Kinderspielzeug verbreitet. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen Locomore hatte das in seinen Beförderungsbedingungen berücksichtigt: Die Mitnahme von Einhörnern sei in deren Zügen in Begleitung von mindestens einem Kind unter 14 Jahren kostenlos, soweit dadurch die Sicherheit der Mitreisenden nicht gefährdet sei.[21][22] Rosafarbene Smoothies werden als „Einhornkotze“ und rosa Knete („Slime“) wird als „Einhornkacke“ verkauft.[23] Seit 2016 kann man von einem regelrechten Einhorn-Hype sprechen. Als signifikant wird eine Einhorn-Schokolade bezeichnet, die in kürzester Zeit vergriffen war. Experten nennen diesen Hype eine Form von Eskapismus[24]

    Hypothesen über den Ursprung der Legende[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


    Siegel der Indus-Kultur, die „Einhörner“ zeigen.

    Aus der Zeit zwischen etwa 2300 v. Chr. und 1750 v. Chr. blühenden Indus-Kultur sind eine größere Zahl von Steatit-Siegeln erhalten, die ein einhornartiges Tier zeigen, über dessen Bedeutung keine Klarheit herrscht. Das Tier kommt in unterschiedlichen Variationen vor, in Mohenjodaro und Harappa fand man Abbildungen mit einem leicht gebogenen Horn wie bei einem Auerochsen oder einem Zebu, aus Chanhu Daro stammen Tierfiguren mit gewundenen Antilopenhörnern. Alle Tiere sind streng von der Seite und naturalistisch dargestellt, es könnte sich also um ein Rind handeln, dessen zweites Horn hinter dem ersten verborgen ist.[25] Ähnliche seitliche Abbildungen von Rindern mit nur einem sichtbaren Horn aus Mesopotamien werden im Zusammenhang mit einer möglichen gemeinsamen Herkunft der Indus-Kultur und der Sumer diskutiert. Die Rinderdarstellungen und weitere vergleichbare Funde könnten auch auf Handelsbeziehungen zwischen Mesopotamien, dem Persischen Golf und dem Industal im 3. Jahrtausend v. Chr. hinweisen.[26] Andere Forscher erkennen auf den Siegeln ein mythisches Einhorn, das auch in späteren religiösen Texten erwähnt wird. Im indischen Epos Mahabharata kommt ein männliches Tier mit dem Sanskrit-Namen rshya vor. Dort und im Ramayana wird die Geschichte eines im Wald lebenden Jungen namens Rshyashringa erzählt (shringa, „Horn“), dem ein einzelnes Horn auf dem Kopf wächst. In frühen buddhistischen Texten ist diese Figur als Ekashringa („Einhorn“) bekannt. Im Zusammenhang entsteht so der altindische Mythos vom Einhorn.[27]

    Der deutsche Zoologe Josef H. Reichholf (* 1945) beschreibt Oryxantilopen als Tiere, die alle den Einhörnern zugeschriebenen Eigenschaften besitzen und in der ägyptischen Darstellung auch mit einem Horn dargestellt werden.[28] Eine andere Theorie geht davon aus, dass in der Antike eine römische Expedition in Asien auf Nashörner getroffen ist.[11]

    Im Juni 2008 wurde in einem italienischen Naturpark in der Toskana ein 10 Monate altes Reh mit nur einem Horn (sog. morphologische Anomalie) entdeckt und vom Naturwissenschaftlichen Zentrum Prato (CSN) dokumentiert.[29] Diese Entdeckung lässt vermuten, dass in der Vergangenheit gesichtete Hirsche, Rehe oder andere Tiere mit nur einem Horn den Mythos Einhorn entstehen ließen.

    Ausgrabungen in Kasachstan ließen versteinerte Knochen vom Elasmotherium sibiricum aus der Zeit zwischen 28.985 und 27.490 vor Christus finden. Diese Tiere sind wahrscheinlich dem Urmenschen noch begegnet. Das könnte den Ursprung des Fabeltiers erklären.[30]


  • Ein beitrag der für dich vom herzen kommt!

    Die Seekühe (Sirenia) sind eine Ordnung pflanzenfressender Säugetiere mit heute noch vier lebenden Arten. Sie werden zur Überordnung der Afrotheria gezählt; unter den heute noch lebenden Tieren sind die Elefanten ihre nächsten Verwandten. Neben den Walen und den Robben sind Seekühe das dritte größere Taxon meeresbewohnender Säugetiere (Meeressäuger). Anders als Robben haben sie keine geeigneten Gliedmaßen, um sich an Land zu bewegen. Im Gegensatz zu den Walen halten sich Seekühe stets in Küstennähe oder gar im Süßwasser und oft in sehr flachem Wasser auf.

  • Burn-out oder Burnout (auch Burnout-Syndrom, von englisch burn out, „ausbrennen“) ist ein Oberbegriff für bestimmte Arten von persönlichen Krisen, die als Reaktion auf andauernden Stress und Überlastung am Arbeitsplatz auftreten.

    Haha 1 Kur weg 1
  • Der Begriff Fontanelle (altfranz. „kleine Quelle“) wird heute vorwiegend als medizinisch-anatomischer Begriff gebraucht. Fontanelle bezeichnet dabei den noch nicht durch knöcherne oder knorpelige Strukturen umfassten Bereich des Schädels von Neugeborenen bzw. Säuglingen oder allgemeiner von neugeborenen Wirbeltieren. Sie ist eine fortlaufende Einheit aus inneren und äußeren häutigen Schichten am Schädel an Stellen ohne knöcherne oder knorpelige Schichten. Es sind Stellen, an denen mindestens drei Abdeckplatten des Schädels noch nicht vollständig aneinander angrenzen.[1]

  • Penis

  • Haggis ist eine Spezialität aus der schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.

    Ähnliche Gerichte sind Pfälzer Saumagen und Grützwurst.

  • ähhh Frohe Ostern :)

  • Die Seegurken (Holothuroidea), auch Seewalzen oder Holothurien genannt, sind eine Klasse im Stamm der Stachelhäuter. Mit gut 1700 Arten[1] sind sie, neben den Schlangensternen und Seesternen, die formenreichste Gruppe der heutigen Stachelhäuter, zu denen als nahe verwandte Gruppe beispielsweise die Seeigel gehören. In der Tiefsee bestehen 90 Prozent der bodennahen Biomasse aus Seegurken.[2]

  • Javier ist die spanische Form des Vornamens Xavier.[2] Sein Gebrauch war ursprünglich Ausdruck der Verehrung des Heiligen Franz Xaver, dessen Name seinerseits von der spanischen Burg Xavier (aus dem baskischen Ortsnamen Etxaberri mit der Bedeutung „das neue Haus“) abgeleitet ist[3].

  • Der Zaunkönig (Troglodytes troglodytes) ist die einzige in Eurasien vorkommende Art aus der Vogelfamilie der Zaunkönige (Troglodytidae). Er ist nach Winter- und Sommergoldhähnchen der drittkleinste Vogel Europas. Lange Zeit wurde er Schneekönig genannt, da er auch im Winter lebhaft singt. Der Zaunkönig besiedelt Europa, Nordafrika, Vorder-, Zentral- und Ostasien. Seine Nahrung setzt sich aus Spinnen, Weberknechten und Insekten, wie beispielsweise Nachtfaltern und Fliegen, sowie deren Eiern und Larven zusammen. Die Art gilt derzeit als nicht gefährdet.

    In Erzählungen hat der Zaunkönig den Ruf der Schlauheit und List. Diese Nachrede geht auf eine Fabel des Äsop zurück, nach der die Vögel einst beschlossen, denjenigen von ihnen zum König zu machen, der am höchsten flöge. Dies gelang dem Adler, aber der Zaunkönig schaffte es durch eine List, diesen zu übertreffen.

  • Summel die Brummel di summ, schau mal wer fliegt hier nur rum?

  • Bin ich hier in diesem Internet???

  • HAAALLOOOO

  • Du Gauner Du <3